Sender*in …
… spricht das Gegenüber direkt an.
… formuliert Ich-Botschaften (keine »Man-Aussagen » und « Du-Vorwürfe »).
… bezieht die Verfassung und die Bedürfnisse der Empfänger mit ein.
… beschreibt, wie das Verhalten der anderen Person gewirkt hat.
… bezieht sich nur auf Dinge, das Empfänger verändern können.
… spricht konkret, situations- und handlungsbezogen.
… nennt zuerst Positives, dann Negatives.
… verhindert Verallgemeinerungen.
… vermeidet Füllwörter und verwässert nicht (also, ehm, äh, eigentlich, … ).
… vermeidet den Konjunktiv ( nicht : du solltest … , sondern : achte darauf, dass …).
… fasst sich kurz und formuliert prägnant.
Jemand aus dem Leitungsteam schaut beim Abendprogramm immer wieder aufs Handy. Ganz allgemein ist die Leitungsperson noch sehr unerfahren und hält sich meist noch sehr zurück. Nach dem Tabs möchte ich die Situation persönlich ansprechen.
Zwei Leitungspersonen leiten eine Sportaktivität an. Leider stellt sich heraus, dass die Aktivität nicht abwechslungsreich ist, die TN spielen über 45 Minuten immer nur das genau gleiche Fangen.
Die beiden neuen Leitungspersonen haben bei ihrem ersten Block die TN leider nur sehr wenig angeleitet. Der Block war zwar spannend und abwechslungsreich, aber die Teilnahmslosigkeit der Leitungspersonen führte dazu, dass den TN teilweise der genaue Spielablauf nicht klar war.
Ihr dürft euch gerne auch selber Situationen überlegen oder auch direkt Situationen aus eurer Abteilung nehmen
SVW-Methode (Situation – Verhalten – Wirkung)
Rückmeldung in drei Schritten:
S – Situation
Beschreibe genau, wann und wo das Verhalten stattgefunden hat.
«Als wir gestern Abend das Programm besprochen haben …»
V – Verhalten
Beschreibe konkret, was du beobachtet hast, ohne Bewertung.
«… hast du mehrmals das Wort ergriffen, bevor andere fertig gesprochen hatten.»
W – Wirkung
Sag, wie dieses Verhalten auf dich gewirkt hat, als Ich-Botschaft.
«Das hat dazu geführt, dass ich meinen Gedanken nicht zu Ende formulieren konnte und mich wenig gehört gefühlt habe.»